In den vergangenen Tagen wurden viele Maßnahmen unserer Bundesregierung getroffen, um die Verbreitung des Corona Virus COVID-19 einzudämmen und somit zum Wohl unserer Gesellschaft zu agieren. Auch das SW-Team hält sich an die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen und an die Ausgangsbeschränkungen. Dennoch wissen wir, dass es im Moment viel Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung herrscht und Beratungs- und Aufklärungsbedarf besteht.

#stayathome but be connected

In der aktuellen Situation werden wir Sie versuchen, so gut wie möglich zu informieren und zu beraten, wobei wir darauf hinweisen, dass es aufgrund der Unsicherheit laufend zu Änderungen kommen kann. 

Wir werden für Sie da sein und Ihnen bestmöglich mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Es werden bis auf weiteres keine persönlichen Besprechungstermine stattfinden. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch bzw. per Mail.

Wir sind bemüht, alle Ihre Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten und Besprechungstermine im Online-Office bzw. virtuellen Büro abzuhalten.

Weiters dürfen wir Ihnen ein paar Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen vorstellen.

  • Finanzamt: Einkommensteuer- und Körperschaftssteuervorauszahlungen können ab sofort herabgesetzt bzw. auf Null festgesetzt werden, wenn die konkrete Betroffenheit gegeben ist. Darüber hinaus können Stundungen für die Abgabenentrichtung beantragt werden, wenn die konkrete Betroffenheit gegeben ist. Für Stundungszinsen und Säumniszuschläge kann die Nichtfestsetzung beantragt werden. Link zu den Formularen und Kontaktdaten finden Sie im Beitrag  Welche erleichternde Schritte Unternehmer im Bereich Steuern und Sozialversicherung derzeit setzen können. 

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
Aristoteles

All diese Anträge können wir für Sie vornehmen – bitte kontaktieren Sie uns, wir werden uns darum kümmern. Bitte bedenken, Sie dass für diese Maßnahmen nachweislich Liquiditätsengpässen aufgrund der aktuellen Situation entstehen.

  • Mitarbeitersituation: Sind Sie gezwungen in den kommenden Tagen Ihre Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen zu können, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zu Verfügung. Es besteht die Möglichkeit in dieser Zeit Urlaubsansprüche und Zeitguthaben abzubauen, das Dienstverhältnis auf Teilzeit zu reduzieren  bzw. das Dienstverhältnis einvernehmlich zu trennen oder die Corona-Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen. Zur Corona-Kurzarbeit gibt es einen ausführlichen Artikel mit Formular-Links auf unserer Website. Gerne beraten wir Sie dazu bzw. melden wir uns bei Ihnen! Weitere Details zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen finden Sie im Artikel Coronavirus: 16 Antworten zu den häufigsten arbeitsrechtlichen und abgabenrechtlichen Fragen
  • Liquiditätsengpässe:
    Für alle gewerblichen und industriellen KMUs können Sie bei der AWS eine Überbrückungsgarantie im Zusammenhang mit der „Coronavirus-Krise“ beantragen. Ziel ist die Erleichterung der Finanzierung von Betriebsmittelkrediten. Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.aws.at/aws-garantie/ueberbrueckungsgarantie/
    Weitere Unterstützung bring der Corona-Hilfsfonds. 
    Für alle KMUs der Tourismus und Freizeitwirtschaft hat die ÖHT (Österreichische Hotel und Tourismusbank) ein Maßnahmenpaket geschnürt. Dies besteht aus der Besicherung von Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken mit Haftungen der ÖHT iHv 80% und der Kostenübernahme der einmaligen Bearbeitungsgebühr und Haftungsprovisionen. Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.oeht.at/produkte/coronavirus-massnahmenpaket-fuer-den-tourismus/
    Sollten Sie bei den Finanzierungsanträgen Unterstützung benötigen, sind wir bemüht, Sie bestmöglich zu unterstützen.
  • Homeoffice: Sollten Sie die Möglichkeiten haben Homeoffice-Plätze für Ihre Mitarbeiter einzurichten, dürfen wir Ihnen noch folgenden Link empfehlen: https://www.sfg.at/f/homeoffice/.

  • Landeshauptstädte und Gemeinden unterstützen Unternehmen und Mitarbeiter in der Region. Unter anderem hat die Stadt Graz ein Soforthilfepaket erlassen, um Unternehmer zu entlasten. 
  • Ein Härtefallfond  wird von der WKO für EPUs und KMUS als Sicherheitsnetz eingerichtet. Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind insbesondere kleine Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet. Die Republik Österreich reagiert rasch und richtet für Ein-Personen-Unternehmen (EPU), Kleinstunternehmen, Neue Selbständige, Freie Dienstnehmer und Non-Profit-Organisationen einen Härtefallfonds ein, der mit 1 Milliarde Euro dotiert wird. Ziel ist es, mit den Förderungen des Härtefallfonds den betroffenen Betrieben und Organisationen durch die Krise zu helfen, indem ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt wird. Alle weiteren Infos finden Sie unter: UPDATE: Wie ist der Stand der Abwicklung des Härtefall-Fonds durch die WKO und sind Lockerungen der Zugangsvoraussetzungen geplant?
     
  • Weitere wertvolle Links finden Sie im nachfolgenden Artikel: Wertvolle Links rund um Corona-Hilfspaket, Wiedereröffnung der geschlossenen Geschäfte und Zahlungserleichterungen der Stadt Graz

Aus aktueller Sicht sind das die gängigsten Maßnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus COVID-19. Sollten weitere unterstützende Maßnahmen getroffen werden, werden wir Sie umgehend informieren. Nutzen Sie auch unsere Social Media Auftritte auf LinkedIn und Instagram, um up to date zu bleiben.