Im Zuge der Coronahilfen werden auch Investitionen gefördert. Das Programm der Covid-19-Investitionsprämie startet mit 1. September 2020, Anträge können bis 28. Februar gestellt werden. Es steht ein Budget von 1 Mrd. Euro zur Verfügung.

 

Mit der „COVID-19 Investitionsprämie“ werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens eines Unternehmens an österreichischen Standorten gefördert. Der Antrag ist zwischen dem 1.9.2020 und 28.2.2021 zu stellen; die ersten Maßnahmen für die Investitionen sind zwischen dem 1.8.2020 und 28.2.2021 zu setzen. Was unter dem Setzen erster Maßnahmen zu verstehen ist soll durch eine Förderungsrichtlinie klargestellt werden.

Die „COVID-19 Investitionsprämie“ beträgt grundsätzlich 7%, und kann auf 14% verdoppelt werden, wenn die Investitionen in den Bereichen Klimaschutz, Digitalisierung und Gesundheit/Life-Science vorgenommen werden.

Ausgenommen von der Gewährung der „COVID-19 Investitionsprämie“ sind insbesondere:

  • klimaschädliche Investitionen (Definition wie für Zwecke der degressiven AfA, siehe oben),
  • unbebaute Grundstücke,
  • Finanzanlagen,
  • Unternehmensübernahmen,
  • aktivierte Eigenleistungen.

Für bestehende Anlagen, die fossile Energieträger nutzen, gibt es die Prämie nur, „wenn eine substanzielle Treibhausgasreduktion durch die Investition erzielt wird“, wie es im Entwurf heißt.

Die Abwicklung der „COVID-19 Investitionsprämie“ erfolgt durch die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS). Die Mittel für die „COVID-19 Investitionsprämie“ sind mit insgesamt € 1 Mrd begrenzt. Weitere Details sollen in einer Förderungs­richtlinie geregelt werden.

Die „COVID-19 Investitionsprämie“ ist steuerfrei und führt auch zu keinen Aufwandskürzungen.